Ich habe nun schon auf mehreren Fotos meiner Frau gesehen dass sie in den Zeiten in denen sie alleine in China war eine sehr schöne Gegend mit Fluss, Tempeln und Bergen besucht hatten. Schon auf den ersten Fotos fiel mir diese Gegen auf und ich habe mal gefragt ob wir da nicht auch mal zusammen hinfahren könnten.
Die „Gegend“ heisst Xiandu wie ich nun in Erfahrung bringen konnte:

Xiandu (仙都) in der Provinz Zhejiang, China, ist ein spektakuläres, 166 Quadratkilometer großes Natur- und Kulturgebiet in Jinyun County. Bekannt als die „Hauptstadt der Unsterblichen“, ist es berühmt für dramatische Vulkanfelsformationen, die sich idyllisch mit malerischen Flussläufen und historischen Stätten aus der Song- und Tang-Dynastie verbinden.
Hauptattraktionen:
- Dinghu-Gipfel (Dinghu Feng): Das 170,8 Meter hohe Wahrzeichen der Region, das wie ein gigantischer Bambusspross in den Himmel ragt und im Zentrum einer Legende um den Gelben Kaiser steht.
- Historische Tempel: Zahlreiche alte taoistische Stätten, darunter die Jinyun-Halle, wo der Gelbe Kaiser der Sage nach Alchemie praktizierte. [1, 2]
- Fluss Lianxi: Bietet eine atemberaubende Kulisse aus gewundenem Wasser und dramatischen Gipfeln, oft flankiert von traditionellen Bambusflößen. [1]
Kultur & Kulinarik:
Die Region ist tief in der chinesischen Mythologie verwurzelt. Neben den landschaftlichen Höhepunkten ist sie auch für ihre lokale Küche bekannt. Ein absolutes Muss ist die lokale „chinesische Pizza“, die traditionell in Lehmöfen mit Holzfeuer gebacken wird.
Praktische Informationen:
Aktivitäten: Wandern, Sightseeing und Bambus-Rafting gehören zu den beliebtesten Aktivitäten.
Status: Offiziell als nationales AAAAA-Tourismusgebiet (höchste Stufe in China) ausgezeichnet.



Zuerst war ich ein wenig traurig, denn ausgerechnet heute war Regenwetter, aber als wir dort waren hat sich durch den Nebel und den Dunst dort eine Atmosphäre ergeben die traumhaft war. Es war echt wie einem Wuxia Film und ich hätte mich kein bisschen gewundert wenn ein chinesischer Unsterblicher mit weißem „Flattergewand“ an mir vorbeigeflogen wäre. Einfach nur schön !



Die Stimmung dort war herrlich, beinahe mystisch, ich glaube nicht das dies bei Sonnenschein genauso cool gewesen wäre … Nebelfetzen schwebten durch das Tal und es waren nur sehr wenige Menschen dort, es war sehr ruhig und friedlich.



Der Tempel mit seinen unterschiedlichen Hallen und den einzelnen Pavillions war wieder ein echter Hingucker … die Zeit dort verging wie im Flug. Wäre ich alleine dort gewesen, ich hätte komolett die Zeit vergessen in dieser „anderen Welt“



Die 40 cm „breite“ Brücke über den Fluss hat sich übrigens niemand von uns getraut zu überqueren, wir haben alle die Große genommen (Gut, mein Sohn wollte, aber der durfte nicht !)



Ich bin super froh das hier auch mal selber gesehen zu haben statt nur auf den Fotos meiner Frau.











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